Schwester Eva Maria Schenk

 

seit November 2008  

   

 

geb. am 29.02.1944 als drittes und jüngstes Kinder von Gebhard und Josefine Schenk

 

  • im musikalischen Elternhaus aufgewachsen
  • lernte als Kind Klavier und Violine spielen
  • erste Chorerfahrungen im Saulgauer Liederkranz
  • nach dem Abitur 1966 Einkleidung und 1967 Professablegung bei den Franziskanerinnen von Sießen
  • 1968 - 1972 Studium an der PH in Schwäbisch Gmünd
  • 1971 Abschlussprüfung für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen
  • 1972 Abschlussprüfung für das Lehramt an Realschulen mit den Fächern Musik und Mathematik
  • 1972 Lehrerin am Mädchengymnasium St. Agnes in Stuttgart
  • 1978 - 1982 Studium an der Staatl. Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart für das Lehramt an Gymnasien mit dem Hauptfach Orgel und dem Leistungsfach Dirigieren
  • 1982 Abschluss des Schulmusikstudiums mit der künstlerischen Prüfung für das Lehramt an Gymnasien

 

Elisabeth Weinmann

Elisabeth Weinmann (02/2008-11/2008)

Elisabeth Weinmann wurde im Frühjahr 2008 befristet als Chorleiterin verpflichtet. Ihr Studium mit Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien absolvierte die 54-jährige Musiklehrerin an der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart. Nach dem Referendariatsjahr in Stuttgart folgte ein 10-jähriger Lehrauftrag für Klavier und Gesang an der Musikschule Kirchheim/Teck. Weitere Lehraufträge für Stimmbildung und Rhetorik folgten. Ergänzt wurde ihre berufliche Tätigkeit durch Organistendienst in Freiburg und Umgebung. Auch wirkte sie in verschiedenen Chören und Ensembles mit, u.a. im Domchor in Freiburg. Durch ihr Können und ihre fachliche Qualifiktion erweiterte sie das Repertoire des Chores.

Die räumliche Entfernung zwischen Wohnort und Chorort, sie wohnte in Wangen im Allgäu,  entwickelte sich vor allem bei den winterlichen Straßenverhältnissen zum Problem. Mann wollte einen Chorleiter aus der näheren Umgebung.

 

Josef Röck (1994/95 u 07/2004-02/2008)

 

 

 

Der 1932 in Fulgenstadt geborene und schon von Kindesbeinen an mit dem Akkordeon vertraute „Vollblut-Musiker“ Josef Röck entwickelte seine musikalischen Fähigkeiten zunächst in seinem Heimatdorf am „Schifferklavier“, als Bassist, Organist und Dirigent des dortigen Kirchenchors, um dann ab 1973 als Chorleiter und Aushilfsdirigent in verschiedenen Kirchen und Gemeinden tätig zu werden. 1977 übernahm er die Leitung des Liederkranzes Hundersingen und gründete 1979 dort den Kinderchor „Donaulerchen“. Seit 2004 steht er als Chorleiter außerdem „mit Herzblut“ dem Feuerwehrchor des Landkreises Ravensburg vor. 

Nachdem Johann Roth in Braunenweiler Ende 1994 das Amt des Chorleiters und Dirigenten aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben hatte, erklärte sich Josef Röck in alter Verbundenheit zu Ort und Kirchengemeinde bereit, die Stelle übergangsweise zu übernehmen, bis sich ein neuer Chorleiter finden würde. Dies ergab sich dann schon nach wenigen Monaten, als er den Kirchenchor Braunenweiler an seinen jüngsten Sohn Jimmy übergeben konnte.

Als dann Jimmy Röck im Juli 2004, in der Schlussphase seines Musikstudiums an der Uni Karlsruhe, aus beruflichen Gründen in Braunenweiler aufhören musste, war Josef Röck wieder zur Stelle, um Taktstock und Orgel in Braunenweiler erneut zu übernehmen und die Chortraditionen in den Pfarrkirchen von Braunenweiler und Renhardsweiler mit seiner ihm angeborenen Musikalität und Begeisterungsfähigkeit weiter fortzuführen.

 

Jimmy Röck (1995-2004)

 

 

 

Geboren 1977 in Bad Saulgau, war der Sohn von Josef und Margreth Röck seit frühester Jugend eng mit der Chormusik verbunden. Aufgewachsen in einem musikalischen Elternhaus, trat er bereits als 4-Jähriger mit dem Kinderchor des Vaters auf. Mit acht Jahren erlernte er das Violinspielen, als 9-Jähriger saß er am Klavier und sammelte erste Konzert-Erfahrungen mit den Saulgauer St. Johannes Chorknaben. 

Nach kurzem Zwischenspiel seines Vater Josef Röck in der Nachfolge von Hans Roth übernahm der junge Nachwuchsdirigent im Jahr 1995 den Kirchenchor Braunenweiler und leitete ihn bis Juli 2004. Jimmy Röck brachte neuen Schwung in den Chor und führte diesen zu - bis heute unvergessenen - musikalischen Höhenflügen:

Unter seiner Leitung konnten nicht nur neue Sängerinnen hinzu gewonnen, sondern auch - in fruchtbarer Kooperation mit dem Nachbar-Chor Renhardsweiler - viele Lieder und Messen neu einstudiert werden. So gelangte der Kirchenchor beziehungsweise der Chor-Verbund in dieser Zeit zu erstaunlicher Reife und wurde auch außerhalb der Kirchengemeinde zu einem Begriff. Jimmy Röck blieb dem Chor fast über sein gesamtes, im Jahr 2000 begonnenes Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe treu - erst als ihm in der Schlussphase des Studiums die Pendelfahrten nach Braunenweiler zu viel wurden, gab er 2004 schließlich notgedrungen auf. Jimmy Röck schloss im Herbst 2005 sein Studium mit dem Schwerpunkt Dirigieren im Fach Künstlerischen Lehramt an Gymnasien erfolgreich ab.

 

Johann Roth (1958-1994)

 

 

 

Geboren am 29. Juni 1914 in Braunenweiler als Sohn des Schreinermeisters und Mesners Josef Roth und dessen Ehefrau Josefa geb. Kretz. 

Gestorben am 12. September 2002 in Bad Saulgau.

1951 Heirat mit seiner 1919 in Braunenweiler geborenen und 1994 verstorbenen Ehefrau Agnes geb. Kades; drei Kinder: Alois, Thekla und Agnes (verheiratet in Braunenweiler bzw. Saulgau).

Hans Roth übernahm den Kirchenchor 1958 als Nachfolger von Lehrer Karl Schmid und leitete ihn anschließend 37 Jahre lang, bis er Ende 1994 schließlich aus gesundheitlichen Gründen aufhörte, um Chor und Orgel an Josef Röck zu übergeben. Der gelernte Schreinermeister hatte 1939, vor Einberufung zum Kriegsdienst, am katholischen Konservatorium in Ehingen eine Ausbildung als Kirchenmusiker absolviert und sich nach Rückkehr aus der Gefangenschaft sofort wieder im Kirchenchor engagiert. Zu seinem 80. Geburtstag im Jahr 1994 danken ihm Pfarrer, Kirchengemeinderat und die ganze Pfarrgemeinde auf das Herzlichste für seine Verdienste um die „Musica Sacra“. Im Rahmen einer Feierstunde erhielt er für 55 Jahre als Organist, Sänger und zuletzt 35 Jahre als Chorleiter den Ehrenbrief des Bischofs sowie die Ehrenurkunde des Cäcilienverbandes mit Ehrennadel in Gold.

Die Braunenweiler Ortsgeistlichen in der Chorleiterzeit von Johann Roth: Pfarrer Ludwig Hofer (1949-1979), Pfarrer Friedrich Wurst (1980-1983), Dekan Ludwig Endraß (seit Juni 1983).

 

Karl Schmid (1948-1958)

 

 

 

Geboren am 10. November.1903 in Lausheim/Ostrach als Sohn von Josef Schmid und dessen Gattin Elisabeth geb. Straub. 

Gestorben am 6. März 1993 in Saulgau.

1939 Heirat in Saulgau mit seiner 1912 in Rottenburg geborenen Ehefrau Maria geb. Pfänder; zwei Söhne: Walter (1940-2004, Lehrer in Ostrach) und Elmar Schmid (geb. 1945, Lehrer in Bad Saulgau).

Karl Schmid war von Juni 1948 bis April 1958 Lehrer, Organist und Chorleiter in Braunenweiler. Er war der letzte in einer langen Reihe von Braunenweiler Lehrern, die neben dem Schulamt auch die Kirchenorgel spielten und den Kirchenchor leiteten. Er erlebte in seiner Zeit als Organist und Chorleiter den Einbau der neuen Reiser-Orgel im Jahr 1950 sowie den von 1957 bis 1959 dauernden Erweiterungs-Umbau der Braunenweiler Pfarrkirche St. Pankratius. Karl Schmid kümmerte sich in den Nachkriegsjahren intensiv um die Kameradschaft innerhalb des Chors und um neue Nachwuchssänger und -sängerinnen. Nachdem er mit seiner Familie schon einige Monate vorher nach Saulgau in ein neugebautes Eigenheim umgezogen war und als Lehrer an der dortigen Brechenmacherschule weitermachte, übergab er Schul- und Kirchenämter in Braunenweiler in andere Hände. 

Die Braunenweiler Ortsgeistlichen in der Chorleiterzeit von Karl Schmid:

Pfarrer Johannes Kräutle (1939-1949), Pfarrverweser Dieter Kern (1948-1949) und Pfarrer Ludwig Hofer (1949-1979).

 

Magdalena Roth (1939-1947)

 

 

 

Geboren am 13. Juli 1912 in Braunenweiler als Tochter des Schreinermeisters und Mesners Josef Roth und dessen Ehefrau Josefa geb. Kretz.

Bereits als junges Mädchen zum Kirchenchor gekommen, übernahm die musikalisch begabte Sängerin, Theaterspielerin und gelernte Näherin im August 1939 - in Vertretung für den zur Wehrmacht eingezogenen Lehrer Josef Weißhaupt – den Kirchenchor und spielte auch die Orgel.

Wahrscheinlich ist es nur ihrem Engagement zu verdanken, dass der Braunenweiler Kirchenchor auch während der schweren Kriegs- und Nachkriegszeiten weiter zur Ehre Gottes singen konnte: Der Krieg riss immer größere Lücken in die Reihen des Kirchenchors, für viele gefallene und vermisste Mitglieder konnte nur noch zum Heldengedenken gesungen werden. 1947 übergab sie Taktstock und Orgelbock wieder an Lehrer Weißhaupt.

Für ihre Verdienste als Sängerin und Chorleiterin wurde Lina Roth im Laufe ihrer langen Kirchenchor-Mitgliedschaft wiederholt ausgezeichnet und geehrt:

Am Fronleichnamsfest 1948 erhielt sie für 25 Jahre Chorgesang den Ehrenbrief des Cäcilienvereins der Diözese Rottenburg – und dies als 36-Jährige !!

Im Juni 1962 wurde sie ZUR ANERKENNUNG FÜR 40JÄHRIGEN HEILIGEN SANGESDIENST mit dem Ehren-Brief und der Ehren-Urkunde des Cäcilienvereins geehrt.

Im Oktober 1971 kamen zu ihrem 50-jährigen Sängerjubiläum die Ehrenurkunde des Bischofs Carl Joseph sowie eine weitere Urkunde und Ehrenbrief des Cäcilienvereins hinzu.

Ihre letzte Ehrung erfuhr sie als 82-Jährige, als ihr im Juli 1994 der Ehrenbrief des Bischofs überreicht wurde.

Der Kirchenchor und die Gemeinde Braunenweiler sind ihr auch heute noch zu besonderem Dank verpflichtet.

Der Braunenweiler Ortsgeistliche in der Chorleiterzeit von Magdalena Roth:

Pfarrer Johannes Kräutle (1939-1949).

 

Josef Weißhaupt (1939-1948)

 

 

 

Geboren am 15. Juni 1905 in Wurzach als Sohn des Gastwirts Josef Weißhaupt und dessen Ehefrau Kreszentia Kögel. 

Gestorben am 6. Juli 1989 in Obereschach.

1936 Heirat in Wurzach mit seiner 1905 in Zußdorf geborenen Ehefrau Anna Matzenmüller; vier Söhne: Josef-Adolf (1938-1943), Winfried Georg, Dr. (geb. 1940, Gymnasiallehrer a.D., Ravensburg-Oberhofen), Josef (geb. 1943, Stadtkämmerer a.D., Friedrichshafen), Alfred (geb. 1949, Lehrer in Mochenwangen, Bad Waldsee-Gaisbeuren).

Josef Weißhaupt war von März 1939 bis März 1948 Lehrer, Organist und Chorleiter in Braunenweiler. Zumindest auf dem Papier. Denn schon nach einem halben Jahr in Braunenweiler wurde er am 29.8.1939, also wenige Tage vor Beginn des 2. Weltkriegs, zum Militär eingezogen. Abgesehen von einem etwas längeren Heimaturlaub von Oktober 1940 bis Januar 1941 konnte er bis zu seiner Rückkehr aus französischer Kriegsgefangenschaft im Januar 1947 den Dienst in der Kirche gezwungenermaßen nicht mehr ausüben. Als Vertretung übernahm Josefine Roth sowohl die Orgel als auch die Chorleitung. Josef Weißhaupt wurde im März 1948 an die Schule nach Zogenweiler versetzt. 

Die Braunenweiler Ortsgeistlichen in der Chorleiterzeit von Josef Weißhaupt:

Pfarrer Roman Laur (1914-1939) und Pfarrer Johannes Kräutle (1939-1949).

 

 

Franz Schmid (1929-1938)

 

 

 

Geboren am 7. Juni 1900 in Ahldorf/Horb als Sohn des Bauern Karl Schmid und dessen Ehefrau Albertine Ruggaber.

Gestorben am 10. September 1975 in Riedlingen

1923 Heirat in Molpertshaus mit seiner 1905 dort geborenen und 1995 in Riedlingen verstorbenen Ehefrau und Wirtstochter Theresia Kraft; drei Kinder: Brunhilde (1924-1993), Wolfram (geb. 1927, Reutlingen-Orschel-Hagen) und Ottmar (geb. 1930, Weingarten) 

Franz Schmid war von Mai 1929 bis August 1938 Lehrer, Organist und Chorleiter in Braunenweiler. Neben der Tatsache, dass er hier als ein Lehrer in Erinnerung geblieben ist, der allen sportlichen und gesellschaftlichen Dingen sehr aufgeschlossen gegenüberstand, gibt es aus seiner Zeit als Chorleiter a) das wohl erste Foto des Braunenweiler Kirchenchors und b) einen Vermerk von Pfarrer Laur von 1931, wonach das Organistengehalt aufgrund einer „Notverordnung“ um 10 Prozent gekürzt werden mußte, worauf Lehrer Schmid den Organistendienst aufgekündigt, die Kündigung aber anschließend wieder zurückgenommen habe. So blieb Franz Schmid bis zu seiner Wegversetzung nach Riedlingen am 1.9.1938 weiterhin auch Organist und Chorleiter – was in jenen Zeiten nach 1933 durchaus keine Selbstverständlichkeit mehr war. 

Der Braunenweiler Ortsgeistliche in der Chorleiterzeit von Franz Schmid:

Pfarrer Roman Laur (1914-1939).

 

Hugo Schmid (1912-1929)

 

 

 

Geboren am 24. Februar 1880 in Friedberg/Saulgau als Sohn des Müllers Josef Schmid und dessen Ehefrau Pauline Roth. 

1911 Heirat in Unlingen mit seiner 1890 dort geborenen Ehefrau Emma Schönle; vier Kinder, darunter der 1915 geborene Sohn Theodor Johann Christostomus Schmid und der 1920 geborene Hugo Alois Anton Schmid. 

Hugo Schmid war von 1912 bis 1929 Lehrer, Organist und Chorleiter in Braunenweiler. Gleich zu Beginn des ersten Weltkriegs wurde er zum Militär eingezogen, kam Ende 1914 krank wieder zurück, um dann von August 1915 bis Juli 1916 erneut einrücken zu müssen. Während der Kriegseinsätze von Lehrer Schmid übernahmen die Schulverweser Schöllhorn (Lehrer in Bondorf) und Traub (später Lehrer in Otterswang) den Unterricht. In einem 1920 von Pfarrer Lauer gegengezeichneten „Vertrag über die Besetzung des Organisten- und Chordirigentendienstes“ wurde neben dem Gehalt (700 Mark Normalbelohnung + 300 Mark Teuerungszulage) außerdem festgelegt: „Statt des bisherigen lateinischen Gesangs… soll nun jeden anderen Sonntag deutsch gesungen werden“. Lehrer Hugo Schmid wurde im Mai 1929 nach Ulm-Söflingen versetzt.

Die Braunenweiler Ortsgeistlichen in der Chorleiterzeit von Hugo Schmid:

Pfarrer Otto Zosel (1897-1913), Pfarrverweser Martin Sinz (1912/1914) und Pfarrer Roman Laur (1914-1939).

 

Rudolf J. Blankenhorn (1906-1912)

 

Geboren am 6. Oktober 1877 in Wimmental/Weinsberg als Sohn des aus Ehingen stammenden Lehrers Mathias Blankenhorn. 

1906 Heirat in Beuron mit seiner 1879 in Ulm geborenen und in Ehingen beheimateten Ehefrau Luise Eugenie geb. Hechler; in dieser Ehe werden in Braunenweiler zwei Kinder geboren: 1907 Tochter Maria, 1911 Sohn Herrmann. 

Rudolf J. Blankenhorn war von 1906 bis 1912 Lehrer, Organist und Chorleiter in Braunenweiler. Das von dem Braunenweiler Lehrern bis dahin immer in Personalunion wahrgenommene Kirchenamt des Mesners war bereits vor seinem Amtsantritt 1905 auf königlichen Befehl vom Lehramt abgetrennt und dem Vizemesner Johann App übertragen worden. Dadurch fehlte den Braunenweiler Lehrern nun das – zuletzt mit immerhin 307 Mark 94 dotierte – Mesnereinkommen. Lehrer Blankenhorn ließ sich bereits nach 6 Jahren auf eigenen Wunsch nach Ulm versetzen, wo er neben einer Lehrer- auch die Organistenstelle an der dortigen Wagnerkirche übernahm.

Der Braunenweiler Ortsgeistliche in der Chorleiterzeit von R. Blankenhorn:

Pfarrer Otto Zosel (1897-1913).

 

Albert Blank (1891-1905)

 

Geboren am 3. März 1864 in Aderzhofen/Offingen

1891 in Tettnang Heirat mit der 1869 in Winterstettendorf geborenen Lehrertochter Paulina Straub, in Braunenweiler werden bis zu seiner Versetzung im Jahr 1905 nach Horb 7 Kinder geboren.

Albert Blank war von 1891 bis 1905 Lehrer, Mesner, Organist und Chorleiter in Braunenweiler. Sein Jahresgehalt für den Organistendienst betrug 90 Reichsmark. Die Jahresbesoldung für die Chorleitung war auf 60 Mark festgelegt und an die Bedingung geknüpft: „…daß der jeweilige Schullehrer die vorgeschriebene Einübung und Ausführung des lateinischen Gesanges beim feierlichen vormittäglichen Gottesdienst an allen Sonn- und Feiertagen usw. genau erfüllt…“ Von Albert Blank ist außerdem eine Beschwerde bei den Braunenweiler Ratsherren aus dem Jahr 1895 überliefert, weil der Küfer Xaver Schmid angeblich „unbillige Äußerungen über den Kirchenchor“ verbreitet hatte. Die von ihm als Chorleiter geforderte öffentliche Abbitte im „Oberländer“ konnte im Zeitungsarchiv allerdings bis jetzt nicht gefunden werden…

Die Braunenweiler Ortsgeistlichen jener Zeit: Pfarrer Magnus Burger (1890-1896), Pfarrverweser Vikar Schabel (1896/97) und Pfarrer Otto Zosel (1897-1913).

 

Lorenz Widmann (1860-1891)

 

Geboren am 31. August 1825 in Kanzach

Gestorben am 17. Oktober 1896 in Braunenweiler

Erste Ehe 1854 mit Josepha Zöller von Ebnat, nach deren Tod 1861 zweite Ehe mit Walburga Selg von Dieterskirch, 6 Kinder, darunter die 1864 geborene Tochter Josepha Widmann, die sich 1883 mit dem „Rössle“-Wirt Norbert Stützle verheiratet.

Lorenz Widmann war von 1860 bis 1891 Lehrer, Mesner, Organist und Chorleiter in Braunenweiler. In dieser Zeit wurde 1863/64 die 40 Jahre alte Ruef-Orgel vom Ennetacher Orgelbauer Spaeth grundlegend renoviert und von 6 auf 10 Register erweitert. 1883 ersetzte man außerdem die erst 1863 eingebauten Barockaltäre (Altarbauer Mayer, Saulgau) durch Altäre im Renaissance-Stil (Altarbauer Benz, Schwäb. Gmünd).

Die Braunenweiler Ortsgeistlichen jener Zeit: Pfarrer N. Kling (1839-1862), Pfarrverweser N. Weikmann (1863), Pfarrer J. Locher (1863-1872), Pfarrer F. A. Häkler (1873-1880), Pfarrverweser Ostertag (1880/81), Pfarrer A. Locher (1881-1888), Pfarrverweser Nastold (1889/90) und Pfarrer Magnus Burger (1890-1896).

 

 

Johann Georg Scherer (1824-1860)

 

Geboren am 1. April 1793 in Einhart/Sigmaringen

Gestorben am 27. Juli 1871 in Braunenweiler

Heirat am 18. Januar 1825 in Braunenweiler mit Elisabeth Sugg, geboren am 9. Juli 1798 als Tochter des vorherigen Lehrers Guido Sugg; 9 Kinder, darunter: der 1836 geborene Sohn Stephan, der Schuhmacher wird, Enkel Anton ist in den 20er und 30er-Jahren Postbote in Braunenweiler.

Johann Georg Scherer war von 1824 bis 1860 Lehrer, Mesner, Organist und Chorleiter in Braunenweiler. Nachdem er die 1821 eingebaute (erste) Orgel anfangs noch um „Gottes Lohn“ gespielt hatte, wurde ihm 1827 auf seinen Antrag hin ein Jahressalär von 10 Gulden bewilligt, unter der Bedingung: „daß der Schullehrer hierfür auch den für den Kirchengesang nöthigen Unterricht unentgeltlich zu geben hat.“ Dies ist gleichzeitig der erste überlieferte Nachweis für einen geleiteten und eingeübten Kirchengesang in Braunenweiler.

Die damaligen Ortsgeistlichen in St. Pankratius: Pfarrer Johann Georg Merkle (1824-1835), Pfarrer Franz Sauter (1836-1838) und Pfarrer Norbert Kling (1839-1862).


 Kirchenchor Braunenweiler

 Stand: Nov. 2016

     Präses Pater Shinto Kattoor  
 1. Vorstand Hedi Straub Tel. 07581/526110
 2. Vorstand Berthold Stützle Tel. 07581/4398
     Chorleitung Sr. Eva Maria Schenk Tel. 07581/80192
     
     Schriftführer Gertrud Unmuth  
     Kassier Hermann Haller  
     Notenwart Senze Haller  

 


 


 

 

 

 

   

 

 

 

 

 

Pfarrgemeinde

Kirchengemeinde:  
 

 

Pfarrhaus Tel:  07581/3728
Kirchenchor:  07581/526110
Telefonseelsorge:

 0800/1110111

 0800/1110222

Stand 11/2016
116117
0180/1929345
0180/5911650
01806/077211
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