(JK) Betrogen zu werden, kommt einer Niederlage gleich. Betroffene schämen sich oft, sich jemandem anzuvertrauen. Die Betrüger arbeiten sehr professionell. Sie nutzen ihre Opfer gnadenlos aus. Rücksicht kennen sie nur in der Form, in dem sie sie vorgaukeln. Durch geschickte Fragen oder auch nur durch bloße Frechheit nutzen sie die Argwohn von Betroffenen aus. Sie erzeugen Zeitdruck, dem die Opfer bzw. die Betroffenen meist emotional erliegen und auf die Forderungen eingehen.

Lassen Sie sich nicht am Telefon reinlegen. Auch wenn Sie unter Druck gesetzt werden, bleiben Sie gelassen und suchen Sie sich Hilfe in dem Sie sich mit jemandem besprechen.

>>>>>>>>>>Hier gibt's Tips von Ihrer Polizei

 

Wie schon in den vergangenen Jahren wurde der Dorfbrunnen, das Braunenweiler Wahrzeichen aus dem Ortswappen, von Hedi Stützle zum Osterbrunnen geschmückt. In den passenden Farben wurden Ostereier und Buchs zu einem echten Schmuckstück gestaltet. Ein herzliches "Vergelt´s Gott" von dieser Seite aus für diesen Beitrag am Jahreskreislauf. Nicht zu vergessen daß Hedi Stützle auch für Freunde und Bekannte in vielen Arbeitsstunden auch komplette Palmen für Kinder, sowie Tischpalmen für zu Hause fertigt die dann am Palmsonntag zum Einsatz kommen. Weitere Fotos gibt es unter >weiterlesen< auf der nächsten Seite zu sehen. (Fotos: A. Müller)

Des einen Freud - des anderen Leid.

(JK) Während sich die meisten am Neujahrstag an Sonne und Winterlandschaft freuen, freuten sich andere in der Silversternacht am Zerstören von fremden Eigentum. Eigentlich aufgestellt zur eigenen Freude und für andere, denen es gefällt, ist es für ein paar wenige ein gefundes Objekt zur Zerstörung. Wehe, es wäre im eigenen Umfeld geschehen. Wahrscheinlich hätte es Schelte gegeben. So kann sich der Sprengmeister damit brüsten, mit einem Kanonenschlag ein kleines, nicht in seinem Eigentum stehendes Kunstwerk zerstört zu haben.

(JK) In der ersten Oktoberwoche und in der Nacht vom 19. auf 20. November 2016 wurden in Braunenweiler zwei Buttersäure-Anschläge verübt. Betroffen waren jeweils Einfamilienhäuser. Die Säure wurde durch den Posteinwurf bzw. durch die Türe ins Innere gespritzt. Vermutlich wurde eine Injektionsspritze verwendet. Bei beiden Betroffenen entstand ein Schaden von mindestens 1000.- €. Die Säure dringt tief in kontaminierte Substanzen ein und ist nur sehr schwer wieder zu entfernen. Meist hilft nur professionelle Reinigung, die wiederum Geld kostet. Hier ein Auszug aus dem Internet:

"Warum verwendet jemand Buttersäure für einen Anschlag?

Ein Buttersäure Anschlag wird aufgrund seiner garantiert eintretenden Wirkung und der sehr schwierigen Entfernung der Substanz vorgenommen. Oftmals sind es Jugendliche, oder aber Menschen, die Ihnen wirklich schaden möchten. Gehen Sie nicht davon aus, dass es sich um einen Streich handelt. Ein Buttersäure Anschlag ist ein Anschlag auf Ihre Gesundheit, auf Ihr Hab und Gut und bedarf einer fachkundigen Entfernung innerhalb von 72 Stunden. Ein Buttersäure Anschlag wird verübt, möchte der Täter nicht erkannt werden und Ihnen einen Schaden zufügen, den Sie so schnell nicht erkennen. Denn Buttersäure ist bei Zimmertemperatur farblos und somit nicht sofort wahrzunehmen. Buttersäure ist effektiv und verfügt über die Eigenschaft, trotz unsichtbarer Substanz enorme Schäden nach sich zu ziehen und zum Beispiel bei einem Auto ohne sachgemäße Entfernung zu einem Totalschaden zu führen."

Weitere Information finden sie z. Bsp. unter "http://buttersaeure-anschlag.de/" im Internet.

In beiden Fällen wurde bei der Polizei Strafanzeige erstattet. Sachdiensliche Hinweise nimmt auch die Ortsverwaltung unter Telefon 07581/7568 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegen.

 
 

 

Die Laudatio:

(von Moderator Johannes Grebe)

„Eine weitere Anerkennungsurkunde erhält Herr Bernhard Wetzel „und andere“ aus Bad Saulgau. Das Werk: Braunenweiler – Eine Dorfchronik.

Die Autoren haben mit einer bewundernswerten Ausdauer und Akribie außerordentlich große Mengen an historischen Fällen zu dem kleinen Ort Braunenweiler bei Bad Saulgau zusammengetragen und ausgewertet. Man merkt dem umfangreichen Werk an, dass die Autoren in das Dorfleben eingebunden sind und diese Erinnerungsarbeit für ihre Dorfgemeinschaft geleistet haben. Diese Chronik ist vorbildlich für die Stärkung der regionalen Identität im ländlichen Raum.

Die Dorfchronik Braunenweiler besteht aus Texten von insgesamt vier Autoren auf 625 Seiten. Sie zeugt besonders im Abschnitt von Bernhard Wetzel von akribischem Quellenstudium. So viel Material zusammenzutragen, ist für einen Ort, der nie mehr als 700 Einwohner hatte, beachtlich.

Herzlichen Glückwunsch“

 

Bernhard Wetzel war leider erkrankt, die anderen beiden Autoren waren verhindert. Stellvertretend fuhren Ortsvorsteher Berthold Stützle und Josef Keller nach Bad Mergentheim, um die Anerkennungsurkunde für herausragende Leistung für Heimatforschung entgegen zu nehmen. Aus 128 Bewerbungen wurde u.a. das Werk "Dorfchronik Braunenweiler" ausgewählt. Das Buch wird zur Dokumentation dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg übergeben.

 

Mit der Initiative „Pferde für unsere Kinder“ möchte die Firma hiwo systembau GmbH aus Wolfegg den Wert der Tiere und insbesondere des Pferdes für Kinder und unsere Gesellschaft verdeutlichen und eine nachhaltige Verbindung fördern. Durch Pferde erlernen Kinder Tugenden wie Kameradschaft, Übernahme von Verantwortung, Zuverlässigkeit, Respekt vor der Natur und Selbstvertrauen. Um erste Berührungspunkte zwischen Kind und Pferd zu ermöglichen, werden hier für Holzpferde mit pädagogischen Lernmaterialien in Form von Putzbeutel, bunte Postkarten, Lesezeichen, Buttons mit Pferdemotiven und ein Pferdemalbücher im Wert von insgesamt 5.000,- € an die Kindergärten in der Region gespendet. Kinder sollen somit die Möglichkeit erhalten die „Faszination Pferd“ selbst zu erleben. Auch der Kindergarten "Löwenzahn" in Braunenweiler wurde bereits in die Initiative eingebunden. Simone Schwarzkopf von der hiwo-systembau GmbH übergab das Holzpferd mit den Lernmaterialien und konnte so dazu beitragen, dass viele Kinder mit leuchtenden Augen den Zugang zum Pferd finden werden.

Der „Braunenweiler Kalender 2017“ ist aufgelegt, und zwar wieder als großformatiger Bildkalender, dieses Mal unter dem Titel „Barocke Kirchenkunst in Braunenweiler und Untereggatsweiler“. Die einzelnen Kalenderblätter sind bereits in Bildbereich eingestellt (als niedrig aufgelöste Bilddateien). Im Original kann der Kalender ab sofort bei „Edeka-Fuchs“ besichtigt und ggf. bestellt werden, oder bei Bernhard Wetzel (E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Bestellschluss ist am 1. November 2016. Der Stückpreis beträgt 30 EUR, wobei der Reinerlös wieder dem Kirchenchor Braunenweiler zukommen wird.

Mit dem Kalender 2017 wird Bernhard Wetzel seine redaktionelle Tätigkeit für den Braunenweiler Dorfkalender beenden. 24 Kalender sind von ihm bislang unter diesem Titel aufgelegt worden, der erste im Jahr 1986 mit Portraits aus dem Dia-Nachlass des früheren Ortspfarrers Ludwig Hofer, der vorletzte für das laufende Jahr mit dem Titel „Fußball in Braunenweiler“. Wer sich noch für die früheren Kalender-Ausgaben interessiert, kann sich diese im Stadtarchiv Bad Saulgau vorlegen lassen. 

 

Der Burgstock ist aus dem Dornröschenschlaf erwacht

(OSt.) Jahrelang führte der bewaldete Hügel der ehemaligen Burg Brunsberg/Braunsberg zwischen Ober-und Untereggatsweiler ein unbeachtetes Dasein. Zu Unrecht, denn hier erhob sich einst eine Turmhügelburg aus dem 11./12.Jahrhundert und damit ist dieser Ort das älteste Kulturdenkmal der Gemeinde Braunenweiler.

In den letzten Wochen nun sah man rege Aktivitäten rund um den Berg.

Bilder Ottmar StützleAm Samstag, den 27.August machten sich freiwillige Helfer zusammen mit OV Stützle daran, den Unrat neben der Straße abzuräumen, wegzufahren und das Gelände mit Maschinenhilfe zu planieren. Dann ging man daran, den ehemaligen Burggraben, der in letzten Jahrzehnten im vorderen Bereich und an der Südseite mit Abraum verfüllt worden war wieder zu öffnen. Dies geschah in Anwesenheit eines Mitarbeiters der Denkmalpflege, der die Baggerarbeiten überwachte und darauf achtete, dass die historischen Gegebenheiten berücksichtigt wurden. Der Graben erhielt dabei nicht seine ursprüngliche Tiefe, sondern die Absicht war, zusammen mit den bestehenden Grabenabschnitten ein einheitliches Bild der Befestigungsanlage zu vermitteln.

Ein weiterer Arbeitseinsatz fand am Samstag, den 17.September statt. Mitglieder der Braunenweiler Vereine und weitere Helfer säuberten mit Hilfe von Motorsäge, Heckenschere, Gabeln und Rechen den Burggraben und das Umfeld von Buschwerk, Gestrüpp und Unrat und fuhren den Abraum weg. Anschließend wurde das Gelände mit einer Fräse bearbeitet und zum Einsäen vorbereitet .Der Hügel hebt sich jetzt deutlich vom umgebenden Gelände ab und lässt seine ursprüngliche Bestimmung als Burg und Adelssitz erkennen.

Zum Abschluss wurde am Samstag, den 24.September vor dem Burghügel zur Straße hin eine Stele mit einer Informationstafel aufgestellt. Die hierzu erforderliche Platte aus Corten-Stahl konnte mit einer Spende des Maschinenrings Braunenweiler beschafft werden. Zuschnitt, Formgebung sowie die Aufstellung der Stele vor Ort übernahm kostenlos Hermann Stützle von der Gartenbaufirma Stützle u. Müller aus Mauer bei Heidelberg. Die Kosten für die Informationstafel aus Metall und mit Eloxierinschrift teilten sich Alwin Neher und Ottmar Stützle. Während ihrer Arbeit an der Ortschronik kam ihnen der Gedanke, nicht nur über Geschichte zu schreiben sondern auch etwas für die Denkmäler der Vergangenheit, in diesem Fall den Burgstock, zu tun. OV Stützle griff ihren Vorschlag auf. Seinen Bemühungen und seinem tatkräftigen Einsatz ist es zu verdanken, dass der Gedanke Wirklichkeit wurde.

Es verbleibt noch allen denen zu danken, welche dazu beigetragen haben, diesen historischen Ort herzurichten und damit der Öffentlichkeit wieder ins Bewusstsein zu rufen: den Landwirten, welche sich mit ihren Traktoren und Maschinen beteiligt haben, dem Baggerfahrer Josef Härle, den Mitgliedern von Sportverein und Narrenverein, auch den jugendlichen Helfern, welche tatkräftig angepackt haben und keine Mühe scheuten, der Firma Späne-Wetzel, welche den Bagger zur Verfügung gestellt hat, Frau Dr. Beate Schmid vom Landesamt für Denkmalpflege in Tübingen, vor allem aber auch der Besitzerfamilie Dirlewanger für ihr Verständnis und ihre Mitwirkung.

Zum Schluss sei noch angemerkt, dass diese Aktion ohne finanzielle Unterstützung seitens der öffentlichen Hand nur durch freiwillige Arbeitseinsätze und Spenden durchgeführt wurde.

Die offizielle Einweihung findet zu einem späteren Zeitpunkt statt.

 

Mit technischer Unterstützung stellte die Feuerwehrabteilung Braunenweiler auch dieses Jahr traditionell den Maibaum. Zahlreiche Zuschauer beklatschen die erfolgreiche Aktion, als der Baum in seiner Befestigung sicher angekommen war. Beim Feuerwehrhaus traf man sich anschließend zum abentlichen Maibaumhock.

Stand 11/2016
116117
0180/1929345
0180/5911650
01806/077211
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