Der Burgstock ist aus dem Dornröschenschlaf erwacht

(OSt.) Jahrelang führte der bewaldete Hügel der ehemaligen Burg Brunsberg/Braunsberg zwischen Ober-und Untereggatsweiler ein unbeachtetes Dasein. Zu Unrecht, denn hier erhob sich einst eine Turmhügelburg aus dem 11./12.Jahrhundert und damit ist dieser Ort das älteste Kulturdenkmal der Gemeinde Braunenweiler.

In den letzten Wochen nun sah man rege Aktivitäten rund um den Berg.

Bilder Ottmar StützleAm Samstag, den 27.August machten sich freiwillige Helfer zusammen mit OV Stützle daran, den Unrat neben der Straße abzuräumen, wegzufahren und das Gelände mit Maschinenhilfe zu planieren. Dann ging man daran, den ehemaligen Burggraben, der in letzten Jahrzehnten im vorderen Bereich und an der Südseite mit Abraum verfüllt worden war wieder zu öffnen. Dies geschah in Anwesenheit eines Mitarbeiters der Denkmalpflege, der die Baggerarbeiten überwachte und darauf achtete, dass die historischen Gegebenheiten berücksichtigt wurden. Der Graben erhielt dabei nicht seine ursprüngliche Tiefe, sondern die Absicht war, zusammen mit den bestehenden Grabenabschnitten ein einheitliches Bild der Befestigungsanlage zu vermitteln.

Ein weiterer Arbeitseinsatz fand am Samstag, den 17.September statt. Mitglieder der Braunenweiler Vereine und weitere Helfer säuberten mit Hilfe von Motorsäge, Heckenschere, Gabeln und Rechen den Burggraben und das Umfeld von Buschwerk, Gestrüpp und Unrat und fuhren den Abraum weg. Anschließend wurde das Gelände mit einer Fräse bearbeitet und zum Einsäen vorbereitet .Der Hügel hebt sich jetzt deutlich vom umgebenden Gelände ab und lässt seine ursprüngliche Bestimmung als Burg und Adelssitz erkennen.

Zum Abschluss wurde am Samstag, den 24.September vor dem Burghügel zur Straße hin eine Stele mit einer Informationstafel aufgestellt. Die hierzu erforderliche Platte aus Corten-Stahl konnte mit einer Spende des Maschinenrings Braunenweiler beschafft werden. Zuschnitt, Formgebung sowie die Aufstellung der Stele vor Ort übernahm kostenlos Hermann Stützle von der Gartenbaufirma Stützle u. Müller aus Mauer bei Heidelberg. Die Kosten für die Informationstafel aus Metall und mit Eloxierinschrift teilten sich Alwin Neher und Ottmar Stützle. Während ihrer Arbeit an der Ortschronik kam ihnen der Gedanke, nicht nur über Geschichte zu schreiben sondern auch etwas für die Denkmäler der Vergangenheit, in diesem Fall den Burgstock, zu tun. OV Stützle griff ihren Vorschlag auf. Seinen Bemühungen und seinem tatkräftigen Einsatz ist es zu verdanken, dass der Gedanke Wirklichkeit wurde.

Es verbleibt noch allen denen zu danken, welche dazu beigetragen haben, diesen historischen Ort herzurichten und damit der Öffentlichkeit wieder ins Bewusstsein zu rufen: den Landwirten, welche sich mit ihren Traktoren und Maschinen beteiligt haben, dem Baggerfahrer Josef Härle, den Mitgliedern von Sportverein und Narrenverein, auch den jugendlichen Helfern, welche tatkräftig angepackt haben und keine Mühe scheuten, der Firma Späne-Wetzel, welche den Bagger zur Verfügung gestellt hat, Frau Dr. Beate Schmid vom Landesamt für Denkmalpflege in Tübingen, vor allem aber auch der Besitzerfamilie Dirlewanger für ihr Verständnis und ihre Mitwirkung.

Zum Schluss sei noch angemerkt, dass diese Aktion ohne finanzielle Unterstützung seitens der öffentlichen Hand nur durch freiwillige Arbeitseinsätze und Spenden durchgeführt wurde.

Die offizielle Einweihung findet zu einem späteren Zeitpunkt statt.

 

Mit technischer Unterstützung stellte die Feuerwehrabteilung Braunenweiler auch dieses Jahr traditionell den Maibaum. Zahlreiche Zuschauer beklatschen die erfolgreiche Aktion, als der Baum in seiner Befestigung sicher angekommen war. Beim Feuerwehrhaus traf man sich anschließend zum abentlichen Maibaumhock.

April, April, der weiß nicht was er will. 
Mal Regen und mal Sonnenschein,
Dann schneit's auch wieder zwischendrein.
April, April, der weiß nicht was er will.

Nun seht, nun seht, wie es wieder stürmt und weht.
Und jetzt, oh weh, oh weh,
Da fällt auch dicker Schnee.
April, April, der weiß nicht was er will.

 

...so die Kurzfassung eines Gedichtes, das sehr wahrscheinlich jeder kennt oder ansatzweise schon mal gehört hat. Vergangene Nacht kam der Winter eindrucksvoll zurück. Schön anzuschauen. Doch die Kehrseite der Medaille ist, dass der schwere Schnee der doch schon sehr ausgeprägten Vegetation zu schaffen macht. Das kurze Wintergastspiel wird den Frühling nicht aufhalten können.

Wieder einmal IMG 1644ein voller Erfolg war der Ball der Vereine im Bürgersaal. Vor voll besetztem Haus erlebten die zahlreichen Besucher ein abwechslungsreiches, kurzweiliges Programm mit Sketchen, Tanzvorführungen, einer deftigen Schleiferei und anschließender Party bis in den frühen Morgen. Fotos vom Programm gibts in der der Rubrik Bilder.

Der „Braunenweiler Kalender 2016“ ist aufgelegt, und zwar wieder als großformatiger Bildkalender, dieses Mal unter dem Titel „Fußballbegeisterung von den 1930er-Jahren bis heute“. Hier sind neben historischen Bildern der Anfangszeit auch etliche Meistermannschaften abgebildet. Aus dem Kalender haben wir hier eine Übersicht der einzelnen Monate zusammengestellt. Hier kann sich jeder einen Eindruck über den Inhalt verschaffen und vielleicht ist es ein geeignetes Weihnachtsgeschenk für den SVB Fan. Auch kann der Kalender wieder bei Edeka-Fuchs besichtigt und ggf. bestellt werden (Bestellschluss ist am 10. Nov. 2015). Der Stückpreis beträgt 30 EUR, wobei der Reinerlös wieder dem Kirchenchor zukommt. (Bilder: Bernhard Wetzel)

 

Die Jahrgänge 1975 bis 1925 feierten am Samstag den 10.9.2015 ihr Jahrgängerfest. Mit einem tollen Festgottesdienst in der Kapelle in Untereggatsweiler begann die Feier. Danach ging es weiter in das Kurzentrum Bad Buchau. Hier wurde ein gemeinsames Mittagessen eingenommen  bevor es dann weiter ins Federseemuseum ging.  Die Gruppe nahm an einer sehr interessanten Führung teil. Es ging weiter mit Kaffee und Kuchen im Sportheim Braunenweiler. Ein weiterer Höhepunkt

Rainer Kretzschmar aus Obereggatsweiler nahm das Thema Windräder als Inspiration für einen weiteren Kriminalroman. In seinem neuen Buch mit dem Titel "Die Windkraftterroristen" soll Kretzschmar's Privatermittler "Heiner Holbein" Licht ins Dunkel bringen.

Der Roman mit 288 Seiten ist für 14,90 € in der Buchhandlung Geschwister Müller in Bad Saulgau zu haben.

Auch in diesem Jahr gibt es in Braunenweiler wieder einen österlich dekorierten Brunnen. Dank Hedi Stützle die den Brunnen auch in diesem Jahr wieder in den Farben des Ortswappens geschmückt hat, wurde ein weiterer Brauch am Leben erhalten und wertet so den Bereich zwischen Kirche, Bürgersaal und Rathaus auf. Vielen Dank für die Mühe. (Foto: Phillip Müller).

Bernhard Wetzel (links), Alwin Neher, Ottmar Stützle und Josef Keller sind die vier Autoren der Dorfchronik Braunenweiler.Bernhard Wetzel (links), Alwin Neher, Ottmar Stützle und Josef Keller sind die vier Autoren der Dorfchronik Braunenweiler. (Quelle: SZ Bad Saulgau) (Bild: SZ)

Das Bürgerhaus in Braunenweiler schien fast aus allen Nähten zu platzen, derart überwältigend ist das Publikumsinteresse bei der Buchvorstellung einer Dorfchronik über Braunenweiler gewesen. Die vier Hobbyautoren Josef Keller, Alwin Neher, Ottmar Stützle und Bernhard Wetzel brachten in Zusammenarbeit mit beflissenen Co-Autoren das Geschichts- und Heimatbuch mit dem Titel „Braunenweiler: eine Dorfchronik“ auf den Weg. Herausgeber ist der Förderverein Braunenweiler zur Erhaltung von Gemeindeeinrichtungen. Ein Titelbild des Konstanzer Malers Nikolaus Hug (1771 bis 1852) aus dem Jahr 1803 ziert den Buchdeckel der Chronik.

Braunenweilers Ortsvorsteher Berthold Stützle erklärte in seiner Begrüßungsrede, dass der Ortschaftsrat 2009 grünes Licht für das Buchprojekt gegeben habe. Stützle dankte den Sponsoren und dem Autorenteam für

Stand 01/2018
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0180/1929345
0180/5911650
01806/077211
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